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Marie! Romy! Petra! (UA)
Tanzstück von Annett Göhre über Marie Curie, Romy Schneider und Petra Kelly ¬ ab 12 Jahren

Besetzung

Choreografie Annett Göhre
Bühne/Kostüme Annett Hunger

7 Vorstellungen Plauen ¬ Vogtlandtheater

Samstag
26.02.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere -
Online-Karten
Samstag
05.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Freitag
18.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Dienstag
29.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Sonntag
03.04.
¬ 15:00 Uhr
Online-Karten
Samstag
14.05.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Sonntag
22.05.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

6 Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus

Freitag
28.01.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere -
Online-Karten
Sonntag
06.02.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Freitag
25.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Freitag
08.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Montag
18.04.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Dienstag
19.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Als Marie Curie ihren zweiten Nobelpreis erhält, ist Romy Schneider noch gar nicht geboren. Später wird sie nicht weniger berühmt und für eine ganze Generation Kinobesucher*innen zum Mythos werden. Zugleich leidet sie unter der schamlosen Durchleuchtung ihres Privatlebens und einem lebenslangen Prinzessinnen-Image. Weibliche Reize waren für Petra Kelly nie ein Thema. Als Gründungsmitglied der Grünen prägte sie eine Politik, die das globale Geschehen fokussierte: Friedensbewegung, Menschenrechte, Umweltschutz und Anti-Atompolitik. Mit internationalem Studienabschluss standen ihr in den 70er-Jahren andere Wege offen als Marie Curie, die lange unter unzulänglichen Bedingungen forschte, bis sich ihre Erkenntnisse über Radioaktivität in den männerdominierten Naturwissenschaften durchsetzten.
Drei Frauen, drei Berufsfelder und drei Todesfälle, deren mediale Aufmerksamkeit die immensen Leistungen der Protagonistinnen teilweise verdrängte. Sie verbindet eine bedingungslose Hingabe an ihre Arbeit und visionäre Ziele, denen sie sich – häufig ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit – verschrieben. Bis heute haben ihre Lebensthemen eine große Strahlkraft behalten. Annett Göhres Choreografie spürt der Stärke, Zerbrechlichkeit und den Widersprüchen dieser drei Persönlichkeiten nach. Dazu erklingt Musik, die ausschließlich von Frauen geschrieben oder interpretiert wurde.
Als Marie Curie ihren zweiten Nobelpreis erhält, ist Romy Schneider noch gar nicht geboren. Später wird sie nicht weniger berühmt und für eine ganze Generation Kinobesucher*innen zum Mythos werden. Zugleich leidet sie unter der schamlosen Durchleuchtung ihres Privatlebens und einem lebenslangen Prinzessinnen-Image. Weibliche Reize waren für Petra Kelly nie ein Thema. Als Gründungsmitglied der Grünen prägte sie eine Politik, die das globale Geschehen fokussierte: Friedensbewegung, Menschenrechte, Umweltschutz und Anti-Atompolitik. Mit internationalem Studienabschluss standen ihr in den 70er-Jahren andere Wege offen als Marie Curie, die lange unter unzulänglichen Bedingungen forschte, bis sich ihre Erkenntnisse über Radioaktivität in den männerdominierten Naturwissenschaften durchsetzten.
Drei Frauen, drei Berufsfelder und drei Todesfälle, deren mediale Aufmerksamkeit die immensen Leistungen der Protagonistinnen teilweise verdrängte. Sie verbindet eine bedingungslose Hingabe an ihre Arbeit und visionäre Ziele, denen sie sich – häufig ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit – verschrieben. Bis heute haben ihre Lebensthemen eine große Strahlkraft behalten. Annett Göhres Choreografie spürt der Stärke, Zerbrechlichkeit und den Widersprüchen dieser drei Persönlichkeiten nach. Dazu erklingt Musik, die ausschließlich von Frauen geschrieben oder interpretiert wurde.
Choreografie Annett Göhre
Bühne/Kostüme Annett Hunger