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Lohengrin
Romantische Oper in drei Aufzügen ¬ Musik und Text von Richard Wagner ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Regie  Roland May 
Bühne/Kostüme  Fabian Gold 
 

4 Vorstellungen Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
03.06.
¬ 17:00 Uhr
-Premiere -
Online-Karten
Montag
06.06.
¬ 15:00 Uhr
Online-Karten
Sonntag
12.06.
¬ 17:00 Uhr
Online-Karten
Freitag
17.06.
¬ 17:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Elsa, Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant, wird von ihrem Vormund Friedrich von Telramund angeklagt, ihren Bruder ermordet zu haben. Ein Gottesgericht soll ihre Unschuld beweisen. Um Elsa in ihrer Not beizustehen, schickt der Gral Lohengrin. Dieser verliebt sich in die junge Frau. Als Preis für seine Liebe fordert Lohengrin von Elsa, ihn niemals nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen. Ein Verbot, an dem Elsa schließlich zerbrechen muss…
Richard Wagner spricht im Zusammenhang mit Lohengrin von „der Tragik des Lebenselements der modernen Gegenwart.“ Tatsächlich zeigt er in seiner letzten romantischen Oper eine von Krieg und Machtkämpfen gezeichnete Welt, in der Liebe nur noch als Sehnsucht erscheint. Sie entstand 1848 während der Dresdner Märzrevolution, in der Wagner seine eigenen Erwartungen enttäuscht sah. Lohengrins Frageverbot an Elsa berührt dabei den Kern seiner eigenen Tragik: In einer Gesellschaft, in der alles über jeden bekannt ist, in der die eigene Biografie zur Legitimation der gesellschaftlichen Stellung wird, muss die Utopie eines von außen kommenden Helden, der im Gegensatz zu dieser Gesellschaft steht, indem er bedingungslosen Glauben und keinerlei Infragestellung fordert, im Moment des kleinsten Zweifels scheitern. Konsequenterweise schreibt Wagner 1846, die Geschichte um seinen Schwanenritter zeige die  „Berührung einer übersinnlichen Erscheinung mit der menschlichen Natur und die unmögliche Dauer derselben.“
 
Elsa, Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant, wird von ihrem Vormund Friedrich von Telramund angeklagt, ihren Bruder ermordet zu haben. Ein Gottesgericht soll ihre Unschuld beweisen. Um Elsa in ihrer Not beizustehen, schickt der Gral Lohengrin. Dieser verliebt sich in die junge Frau. Als Preis für seine Liebe fordert Lohengrin von Elsa, ihn niemals nach seinem Namen und seiner Herkunft zu fragen. Ein Verbot, an dem Elsa schließlich zerbrechen muss…
Richard Wagner spricht im Zusammenhang mit Lohengrin von „der Tragik des Lebenselements der modernen Gegenwart.“ Tatsächlich zeigt er in seiner letzten romantischen Oper eine von Krieg und Machtkämpfen gezeichnete Welt, in der Liebe nur noch als Sehnsucht erscheint. Sie entstand 1848 während der Dresdner Märzrevolution, in der Wagner seine eigenen Erwartungen enttäuscht sah. Lohengrins Frageverbot an Elsa berührt dabei den Kern seiner eigenen Tragik: In einer Gesellschaft, in der alles über jeden bekannt ist, in der die eigene Biografie zur Legitimation der gesellschaftlichen Stellung wird, muss die Utopie eines von außen kommenden Helden, der im Gegensatz zu dieser Gesellschaft steht, indem er bedingungslosen Glauben und keinerlei Infragestellung fordert, im Moment des kleinsten Zweifels scheitern. Konsequenterweise schreibt Wagner 1846, die Geschichte um seinen Schwanenritter zeige die  „Berührung einer übersinnlichen Erscheinung mit der menschlichen Natur und die unmögliche Dauer derselben.“
 
Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Regie  Roland May 
Bühne/Kostüme  Fabian Gold